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Gerd von Seggern © 2013 KrümelDino NAMASTE; von mir soll Gutes ausgehen . . . . . ▲▲▲▲

Gute Nachricht


Ich finde Teile die Lehre Jesus Christus gut, aber:


Können wir in diesem Falle von einer guten Nachricht sprechen ?,

wenn stets doch auch das Symbol eines entsetzlichen Verbrechens im Vordergrund gehalten steht: Der leidende und blutüberströmte Jesus am Holzkreuz ?


Meine gute Nachricht sieht anders aus:

Buddha bereitet den Menschen unweigerlich eine Freude, wenn wir ihn wahrnehmen: Die Ruhe und Zufriedenheit ausstrahlend im Schneidersitz ruhend, und uns mit seinem ausgeglichenen Gesichtsausdruck glaubwürdig sagend:  


Nimm Dir Zeit,

werde weise,

und fange (wieder) an zu Leben.


Vielleicht würde es uns einfacher fallen, beim Begriff >Gute Nachricht< eher an ein Buch mit den Weisheiten aus dem Leben des Buddha zu denken, als an das Buch der Bücher, der Bibel, welches die wohlwollenden und aber auch ganz klar sinnvollen Guten Werte fürs Leben vermitteln soll, aber oftmals - auch wegen der längst überholungsbedürftigen Sprache und den rohen und teilweise brutalen Schilderungen - womöglich ? - nicht kann.


Nachfolgende kritische Fragestellung wird erlaubt sein:

Wie sollen wir einige Teile der Bibel als positiv auslegen ?

wenn so viele entsetzliche und rohe Schilderungen der damaligen Zeit wach gehalten werden ?.

Wie sollen wir das in Teilen brutale Geschehen positiv auslegen ?


Wäre es nicht eher angebracht Positives in den Vordergrund zu stellen und zu zeigen

und zu lesen und zu lehren, was es an Gutem gibt ?.


Die schlimmen Geschichten sollten wir ad acta legen, denn


Positives kann besser durch Positives vermittelt werden.

GLAUBE:

Glauben heißt: Zu etwas stehen, etwas bejahen, obwohl man sich dieser Sache nicht unbedingt zu 100% sicher sein kann. Ob dass nun der Glaube im Sinne der Religion ist („ich glaube an Gott“) oder der Glaube an einer Sache („es wird gut werden“) oder einer Person (z. B. einem Vorbild), scheint zweitrangig.


Der Glaube an sich ist wichtig. Etwas zu haben, an das man glauben kann. Und eben auch an etwas glauben dürfen. Wenn dann dieser Glauben auch noch glaubenswert ist: Warum dann nicht glauben ?.


Es lässt sich an vieles Glauben.

Glaubst Du mit ?

Gott:

Du sollst Dir von Deinem Gott kein Bild machen.


So heißt es in der Bibel.

Da aber taucht natürlich ein Problem auf: Wie soll ich mir von etwas ein Bild machen können, wenn dies „verboten“ ist. Die Antwort ist dann oft: „Man kann Gott nicht sehen, also gibt es ihn auch nicht“. ODER, gibt es ihn womöglich doch ?.


Ich bin überzeugt davon, dass wenn es Gott gibt, dass er sehr wohl auch möchte, dass wir uns von ihm ein Bild machen (dürfen). Und dass er uns mag.


Und vor allem: Das wir die teilweise leider noch immer gelehrte Gottesfurcht endlich als von Menschen erzeugten Unsinn erkennen. Gott möchte uns nicht das Fürchten lehren !.


So gesehen, macht Gott einen authentischen Sinn. Es bleibt halt jedem selbst überlassen, daran zu glauben. Und dass ist auch gut so !.

Jesus:

Das Problem beim Glaube an Jesus ist nach meiner Auffassung das Kreuz, an das Jesus der Geschichte nach herangenagelt wurde. Diese übelste Behandlungsweise eines Menschen kann sicherlich nicht als positiv oder angenehm gedeutet werden.

Für uns gelitten ! ?.


Der schmerzverzerrte Gesichtsausdruck und blutüberströmte Körper des Jesus kann auf uns Menschen nicht positiv einwirken, denn das Geschehene erscheint einem als entsetzliche menschliche Barbarei.


Wir sollten lernen Abstand von diesem Anblick zu nehmen. Die Zeit die damals herrschte war offensichtlich sehr brutal und ist aber zum Glück auch vorbei. Zumindest hier bei uns.


Wir sollten ausschließlich nur noch die guten Ansätze des Jesus in den Vordergrund stellen und lehren, um damit ausschließlich Gute Werte zu vermitteln, oder ?.


Ob es Gott gibt, darüber sollte jeder für sich selbst urteilen. Eines aber, so meine ich, ist sicher:

Gott möchte nicht, das wir ihn fürchten. Um Himmels Willen sollte daher endlich mit der inakzeptablen Gottesfurcht und „Androhung von Strafe“ ein für alle male Schluss sein:


FÜRCHTET EUCH NICHT, sondern lebt !

REFORMATION:

Es ist gut, dass wir Religionen haben, aber diese sollten sich REFORMIEREN !


Wenn  wir heute sehen, dass immer mehr Menschen sich von den Kirchen abwenden, weil sie nicht mehr „zeitgemäß“ seien, gibt uns das zu denken, denn sie wenden sich nicht gleichermaßen auch vom Glauben ab !. Resultierend müssten wir erkennen, das wir das System Kirche reformieren sollten, damit das wertvolle Bodenpersonal Gottes (die Pfarrer, Pastoren und Prediger), den Menschen wieder zunehmend vermitteln kann, was eigentlich vermittelt werden sollte:

Gute Werte und Gebote, Zusammenhalt, Einstehen für andere, Gemeinsamkeit, Beistand, Gemeinde, Fürsorge, ein Ort für den Glauben, ..... usw. usw. ..... und ..... Zeitgemäße Literatur. Die Menschen die sich abgewendet haben, würden diese Kurskorrekturen zweifelsfrei begrüßen, und die die dabeigeblieben sind auch.


Die katholische Kirche finde ich GUT, .....

aber warum:

- darf ein katholischer Pfarrer nicht heiraten ?

- darf ein katholischer Pfarrer niemals eine Frau lieben ?

- gibt es in der katholischen Kirche keine Pfarrerin / Priesterin?

- gibt es dort keine Frauenämter ?

- bleiben Verhütungsmittel tabu, gerade hinsichtlich Aids ?

- dürfen sich liebende Menschen vor der Ehe keinen Sex haben ?

- dürfen einmal katholisch Verheiratete nicht ein zweites mal heiraten ?

- lehnt die katholische Kirche die Ökomene ab ?

- gibt es kein gemeinsames Abendmahl ?

- werden homosexuell orientierte Personen als Sünder angesehen ?

- gibt es so viele Missbrauchsfälle im Amt ?

- wurden so viele Missbrauchsfälle vertuscht ?

- sind Laienprediger nicht zugelassen ?


Warum:

- feiern Jehovas Zeugen kein Weihnachten ?

- werden Bluttransfusionen abgelehnt ?

- dürfen Menschen in Not keine Organspende bekommen ?

- muss Blut außerhalb des Körpers vernichtet werden ?

- nehmen Jehovas Zeugen nicht an Wahlen teil ?

- gibt es so viele Jehovas Zeugen, die ihr Privatleben verlieren ?


- müssen Frauen im Islam ein Kopftuch tragen ?

- haben islamische Frauen weniger Rechte als Männer ?



K E I N E   B A N G E , U N D  . . . . .

BITTE  N I C H T   F A L S C H   V E R S T E H E N  !


Wenn Sie einen guten Job machen und sich für die Menschen einsetzen, ist das sehr dankenswert. Die genannten Ärgernisse gehören allerdings aufbereitet. Und da gibt es noch immer ein Problem: Die Führung sorgt durch vehementes Beibehalten der in Teilen steinzeitorientierten Anweisungen nahezu für einen Entwicklungsstillstand. Das Problem sind nicht die Durchführenden, sondern diejenigen, die dringend notwendige Reformen verhindern.


Ganz gleich ob katholisch, evangelisch, lutherisch, islamisch, jüdisch und weitere:

D A N K E !

an alle Geistlichen, dass Sie für uns Menschen da sind, und sich einsetzen !.

Glauben heißt:

Eine Orientierung gefunden zu haben.

Religion

Wir abgeleitet von religere, dass heißt in sich gehen und sich besinnen.

Also etwas Gutes !

Man kann einen gemeinsamen Kern in allen Religionen in etwa so beschreiben: Der Mensch sollte seinen Weg gehen und danach streben die Wahrheit zu erkennen. Er sollte sich in Liebe, Mitgefühl und Anstand zu seinen Mitmenschen verbinden, denn wenn er selbst keine Liebe erspürt, ist er eine leere Hülle, gleich wenn er alle Macht, allen Reichtum und alle Intelligenz besäße.

Der Mensch sollte den Unterschied zwischen Gut und Böse kennen.

Er sollte auf die Stimme seines Gewissens hören, und mit ihr in Gleichklang seine Gedanken und Handlungen zum Guten führen und das Ungute meiden. (GvS2011-12-13)


Wir haben nur deshalb Religionen,

      weil uns unser Herz abhanden gekommen ist.

Glauben heißt . .  . Nichtwissen annehmen.

Wegweiser in Heiligenberg

Ich finde Religion gut,

weil Religion (von lat. relegere abgeleitet) soviel bedeutet wie besinnen / bedenken. Und genau das ist genau das, so meine ich, was vielen Menschen heute fehlt: Sich auf sich selbst besinnen, und bedenken, dass unser Leben  endlich ist.

Nicht jedoch darf Relogion als Machtmittel missbraucht werden.

Wir gehören zu Gott, auch wenn die ganze Welt vom Teufel beherrscht wird.